Die Diagnose eines schweren Herzfehlers beim ungeborenen Kind trifft Eltern oft völlig unvorbereitet. In einem Moment, der eigentlich von Vorfreude geprägt sein sollte, beginnt eine Zeit voller Angst, Unsicherheit und Fragen: Wie schwer ist der Herzfehler? Wird mein Kind operiert werden müssen? Was kommt auf unsere Familie zu?
Bisher mussten viele Eltern nach der Diagnose zunächst selbst nach psychologischer Unterstützung suchen – oft mit langen Wartezeiten. Genau hier setzt das Projekt des Zentrums univentrikuläres Herz (ZUVH) am Deutschen Herzzentrum München an.
Künftig erhalten betroffene Eltern direkt nach der Pränataldiagnose psychologische Unterstützung vor Ort. Die Psychologin Dr. Annika Freiberger ist an den Tagen der pränatalen Untersuchungen im Herzzentrum und kann Familien unmittelbar nach einer schwerwiegenden Diagnose auffangen, stabilisieren und auf die nächsten Schritte vorbereiten.
So entsteht Unterstützung genau dann, wenn sie am dringendsten gebraucht wird – noch vor der Geburt und von Anfang an.

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