Bei kinderherzen ist uns Transparenz sehr wichtig. Demnach möchten wir unsere Unterstützer gerne im Bilde halten dass ihre Spende ankam, was damit konkret ermöglicht wird und welchen Unterschied sie für die Behandlung herzkranker Kinder macht.
Und davon konnten sich die Vertreter der Anna-Einhauser-Stiftung und der Gerd und Elisabeth Gerdts Stiftung bei einem Besuch am Deutschen Herzzentrum München persönlich überzeugen.
Denn sie erhielten einen Einblick in die Kinderkardiologie und lernten das Projekt kennen, das sie mit ihren Spenden ermöglicht haben: die Anschaffung zweier hochmoderner 4D-Ultraschallsonden für die Kinderkardiologie.
Vorgestellt wurden die Sonden von Dr. Andrea Amici, Oberarzt und Leiter der Intensivstation in der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie am TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum München. Dabei wurde anschaulich, wofür die neue Technik eingesetzt wird und welchen konkreten Mehrwert sie für die kleinen Patient bietet.
Präzisere Bilder für kleine Herzen
Am Deutschen Herzzentrum München werden jährlich viele Kinder mit komplexen angeborenen Herzfehlern behandelt. Eine möglichst genaue Darstellung des Herzens ist dabei entscheidend – insbesondere bei Neugeborenen und kleinen Kindern.
Mit der Förderung konnten eine 4D-Sonde für die transösophageale Untersuchung (9VT-D) und eine 4D-Sonde für die transthorakale Untersuchung (6Vc-D) angeschafft werden. Sie ermöglichen hochauflösende zwei- und dreidimensionale Aufnahmen und liefern detaillierte 4D-Volumendaten des kindlichen Herzens.
Die moderne Bildgebung kann dabei helfen, komplexe Herzfehler noch genauer zu beurteilen, Operationen besser zu planen und die Behandlung gezielter auf die jeweiligen Patient abzustimmen. In bestimmten Situationen können dadurch auch invasive Untersuchungen reduziert werden.
Für die Vertreter der beiden Stiftungen war es besonders wertvoll, unmittelbar vor Ort zu sehen, wofür ihre Unterstützung eingesetzt wird und welchen konkreten Nutzen die Anschaffung für die Kinderkardiologie hat. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig solche Förderungen sind: Hochmoderne medizinische Geräte sind für eine zeitgemäße Behandlung unverzichtbar, können aber angesichts der angespannten Situation im Gesundheitswesen nicht immer allein aus den regulären Mitteln finanziert werden.



Langjährige Unterstützung für herzkranke Kinder
Die Anna-Einhauser-Stiftung und die Gerd und Elisabeth Gerdts Stiftung verbindet eine langjährige Unterstützung von kinderherzen.
Frau und Herr Pichlmaier sowie ihr Sohn Stefan Pichlmaier von der Anna-Einhauser-Stiftung engagieren sich bereits seit 2012 für kinderherzen e.V. In München unterstützte die Stiftung unter anderem bereits das Katheterlabor-Projekt am Deutschen Herzzentrum München. Mit der aktuellen Förderung der 4D-Ultraschallsonden setzt sie dieses Engagement fort.
Auch die Gerd und Elisabeth Gerdts Stiftung, vertreten durch Frau und Herrn Steegmaier, unterstützt kinderherzen e.V. bereits seit 2012, unter anderem bei Auslandsprojekten. In München besteht die Unterstützung seit Gründung der kinderherzen Stiftung. Zu den bereits geförderten Projekten gehören beispielsweise ein Intensivtransportinkubator, ein mobiles Ultraschallgerät und das Katheterlabor.
Der Besuch am Deutschen Herzzentrum München machte für beide Stiftungen unmittelbar erlebbar, was aus ihrer Unterstützung entsteht: moderne medizinische Ausstattung, die direkt der Versorgung herzkranker Kinder zugutekommt.
Wir bedanken uns herzlich für das langjährige Vertrauen und die wertvolle Unterstützung. Denn erst durch starke Partner können Projekte wie dieses umgesetzt und die medizinische Versorgung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern kontinuierlich weiterentwickelt werden.

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